Geschichte und Gebäude

Museumsgebäude

 

Das Stadtmuseum Hofgeismar befindet sich heute in vier Gebäuden am Petriplatz. Auf dem Grundstück standen bis zu einem Großbrand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts drei Gebäude, von denen sich zwei Keller erhalten haben.

Das Vorderhaus wurde um 1800/1820 errichtet und diente nach 1875 dem nach Hofgeismar zwangsversetzten Dragonerregiment als Kasino und Offizierswohnhaus. Daran erinnern noch Wandbemalungen und geätzte Glastüren. Später wurde es als privates Wohnhaus genutzt.

 

Das Baudatum des bis auf einen kleineren Anbau aus Buntsandstein errichteten Wirtschaftsgebäudes ist nicht genau festzustellen. Der Keller ist um 1500 datiert. Es diente der Garnison als Pferdestall und Scheune. Später wurde es von der Druckerei Keseberg und anschließend der Druckerei Schulz genutzt. In seinen Räumen wurde über mehrere Jahrzehnte die »Hofgeismarer Zeitung« gedruckt.

 

                                     Der Eingang zu Museum I als "Haupteingang"

 

Bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten 1984 waren dort die Druckmaschinen der Druckerei Plessmann tätig.

Durch den Einzug des Stadtmuseums Hofgeismar in beide Gebäude konnte dieses bemerkenswerte Ensemble in seiner Nutzung wieder zusammengeführt werden. Es setzt jetzt auch durch den neugestalteten Innenhof einen wichtigen Akzent in der sog. »Petristadt« von Hofgeismar.