Wenn Musik zu Gemälden wird

 

Ein Leckerbissen im in Sachen „Kunst“ nicht gerade armen Landkreis Kassel verspricht eine Ausstellung zu werden, die am 12.8. im Stadtmuseum Hofgeismar beginnt.

Das ganz besondere bei dieser Kunst-Schau ist die Tatsache, dass deren Gestalterin selbst tatsächlich aus Hofgeismar stammt, hier die Schulen besuchte, wo Mutter und Bruder noch zu Hause sind. Nach über 27 Jahren kehrt Christine Müller, geb. Köhler, jetzt in ihre Heimatstadt zurück, deren Lebensbedingungen sie am Rhein und in der Schweiz so sehr vermisste.

Frau Müller hat sich „in der Fremde“ einen Namen gemacht durch farbenfrohe Gemälde, in denen sie Töne und Empfindungen beim Hören klassischer Musik intuitiv in die Farben- und Zeichensprache von Malerei und Graphik umsetzt.

Christine Müller war offenbar sehr erfolgreich mit ihren Versuchen, eine Brücke zu schlagen zwischen zwei Kunstformen, die ganz verschiedene Sinne des Menschen ansprechen; manche Galerie präsentiert ihre Werke, mancher Eigentümer ist stolz auf seinen Besitz.

Die Ausstellung „Ich höre etwas, siehst Du es auch? Malerei nach Musik“ ist bis zum 7.10. im Stadtmuseum Hofgeismar zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen, der Eintritt bleibt frei, die Spendenkasse sehnt sich nach Besuchern.    (ur)