Großer Anfangserfolg trotz schwieriger Bedingungen

 

Große Überraschungen kann es auch bei einer zum 27. Mal stattfindenden Veranstaltung geben. So waren die Wände wenige Tage vor Ausstellungsbeginn bei der 27. Gemälde- und Kleinantiquitätenbörse im Stadtmuseum Hofgeismar noch immer leer. Eine mehrfach wiederholte Ankündigung der Einlieferung zahlreicher heimischer Kunstwerke wurde zum Schrecken der Planer aus unbekannten Gründen nicht erfüllt.

So musste die Museumsleitung andere Einlieferer aktivieren: Aus Kassel kamen 18, aus Vellmar 16, aus Grebenstein und Hofgeismar ebenso viele Gemälde und Objekte, so dass die 50 Interessenten des ersten Öffnungstages eine bedeutende Auswahl vorfanden. Gemälde, Silber und Medaillen erlebten eine echte Hausse, aber schon zu Beginn der nächsten Woche konnten die Lücken gefüllt und das Angebot um Edelmetall und weitere Gemälde ergänzt werden gemäß dem Veranstaltungsmotto „Jeden Tag neue Objekte“.

Die besondere Aktivität des Stadtmuseums Hofgeismar, die es – mit Unterbrechungen zu Beginn – seit 27 Jahren gibt, findet inzwischen in den Details des Angebots (Gemälde-, Glas-, Büchermärkte z. B.) Nachahmer in ganz Deutschland, aber das „Original“ aus Hofgeismar, das von seiner Vielfalt lebt, ist unerreicht.

Die Börse schließt am 2. Dezember, eine Verlängerung ist nicht möglich.   (ur)