Jüdische Kultur in Nordhessen

1470 wurden Juden in Hofgeismar erstmals urkundlich erwähnt. Die hier lebenden Juden gehörten zur Gesamtgemeinde aller Juden in der Landgrafschaft Hessen-Kassel und unterstanden dem Landrabbiner, der seinen Amts- und Wohnsitz seit 1772 in der Residenzstadt Kassel hatte.

Auf etwa 110 qm findet der Besucher nach einer allgemeinen Einführung in das Thema zwei thematische Schwerpunkte. Der erste Raum beschäftigt sich mit dem »jüdischen Leben« im privaten, öffentlichen, beruflichen und religiösen Bereich. Religionsgeschichtliche Aspekte werden ebenso behandelt wie sozialgeschichtliche.

Der zweite Raum erinnert mit ausgewählten Exponaten und einer Liste der 453 namentlich sicher bekannten jüdischen Opfer des Holocaust aus dem heutigen Landkreis Kassel an die Verfolgung und Vernichtung jüdischer Kultur und jüdischen Lebens im Dritten Reich.

 

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Blick in den Shoah-Raum
mit der Totenliste links.
Eine Inszenierung:
Das Studium des Talmud.

Ein mit weit über 2000 Bänden ausgestatteter Bibliotheks- und Arbeitsraum zur jüdischen Kultur und Geschichte ermöglicht weitergehende Studien und Nachforschungen.

Einige Links zu weiteren Informationen im WorldWideWeb sind hier zusammengestellt.

 

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Bruchstück eines jüdischen Grabsteins.
       Pessach-Teller
        Esther-Migilla

 


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Häuser jüdischer Bürger in Hofgeismar

Die Jüdische Abteilung im Stadtmuseum Hofgeismar vermittelt Schülern jüdisches Leben.

Die Gustav-Heinemann-Schule zu Besuch im Stadtmuseum Hofgeismar:
Lernort Stadtmuseum und Jüdischer Friedhof Hofgeismar.

Eine Esther Megilla illustriert von Schülern der Würfelturmschule Hofgeismar. Ein Bericht zum Purim-Fest von Julia Drinnenberg.

Ein Faltblatt zur Arbeit mit Schülern finden Sie hier.